Das Tobi-Theater

Von Nadja


An einem Donnerstagabend führte die Klasse 2B ihr Theater auf, für das sie lange geübt hatten. Der Name des Theaters war „Tobi-Theater“. Ich habe der Klassenlehrerin folgende Frage gestellt: Wie sind Sie auf die Idee vom Tobi-Theater gekommen? „Wir haben in der ersten Klasse die Tobis kennengelernt. Wir sangen Lieder über sie und erzählten Geschichten. Und alle Lieder, die wir singen, haben wir bereits in der ersten Klasse gelernt“, erzählte die Lehrerin. Was sind Tobis überhaupt? Das fragt ihr euch sicher. Tobis sind Menschen mit Fellen, die sehr viel toben. Die Tobi-Kinder heissen Ela und Alo. Die Eltern haben keine Namen, sie heissen einfach Mama und Papa. Dann gibt es auch noch Oma und Opa. Und die Haustiere heissen Leo und Ole.

Die Geschichte begann so: Im September trafen die Tobis den Elch. Der hatte aber zu viele faule Äpfel gefressen und wurde deshalb betrunken. Papa und Opa wollten die ganze Nacht wachbleiben. Es dauerte kaum 5 Minuten und schon schnarchten sie leise vor sich hin. Im Oktober spielte Papa den Tobis einen Streich. Er versteckte eine Truhe, in der sich ein alter Knochen verbarg. Er versteckte sie und auch den dazugehörigen Schlüssel. So gingen die Tobis ahnungslos Kartoffeln ernten. Alo fand die Truhe. Natürlich wollten die Tobis die Truhe aufschließen und ihren geheimnisvollen Schatz bergen. Sie vermuteten etwas unglaublich Wertvolles darin. So suchten sie den Boden ab, doch keine Spur des Schlüssels. Plötzlich schlug sich Oma gegen die Stirn. ,,Wie dumm! Wir haben die ganze Zeit über den Boden abgesucht, obwohl er die ganze Zeit am Baum hing“, sagte sie und schnappte sich den Schlüssel. Alo setzte sich auf den Boden und öffnete ganz langsam die Truhe. Als die Tobis hineinblickten, wurde ihnen klar, jemand hatte ihnen einen Streich gespielt: Kein Gold, kein Schatz bloß ein alter Knochen und ein Zettel lagen drin. Als sie den Zettel durchgelesen hatten, wussten sie, dass es Papa war, der ihnen diesen Streich gespielt hatte. Sie mussten sich unbedingt rächen und Ela hatte auch schon eine Idee. Inzwischen saß Papa beim See und hoffte einen Hecht zu fangen. Er erwischte eine Menge Fische. Schließlich beschloss er, sich auf den Heimweg zumachen. Plötzlich kam Nebel auf und liess Papa verschwinden. Dann tauchten gruselige Gespenster auf und jagten Papa einen heftigen Schreck ein. Im November machten die Tobis einen Laternenumzug. Im Winter lieferten sich die Tobis Schneeballschlachten, gingen auf rasante Schlittenfahrten und bauten Schneemänner. Die Marmelade wurde im Sommer aus Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren ect. zubereitet. Und so ging man mit den Tobis durch das ganze Jahr.


Interview mit Schauspieler und Schauspielerinnen.


WAS WAR DEIN LIEBLINGSMOMENT DES THEATERS?

Schüler: Der Teil mit dem Nebel, weil ich mit Nebel voll gesprayet wurde.


WIE WAR ES IN DIESEM THEATER MITZUSPIELEN?

Schülerin: Ich war sehr nervös und habe mich glücklich gefühlt. Ich hatte ein wenig Lampenfieber.


WAS WAR DEINE LIEBLINGSROLLE?

Schüler: Papa

Schülerin: Ole, Ela und die Sterne. Alles ausser ein Baum.

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